Himbeeren sind echte Herbstfrüchte.

Herbstfrüchte: Himbeeren

In unserer supermarktgetriebenen Zeit, in der alle Obstsorten immer Saison haben, war mir bisher gar nicht klar, dass Himbeeren vor allem Herbstfrüchte sind. Bis ich meinen eigenen Garten hatte. Die meiste Zeit im Jahr nerven mich die dornigen Triebe, weil sie mit ihren Rhizomen ziemlich raumgreifend sein können. Aber ab Ende August versöhnen sie mich dann wieder mit ihren leckeren roten, perlenartigen Beeren.

Ich hatte auch mal einige Sträucher gepflanzt, die im Frühsommer tragen, aber da kommen sie kaum zur Geltung. Die Herbstsorten haben ihren Auftritt, wenn alle anderen Beerenarten bereits abgeerntet und eingemacht sind. Selbst die Hagebutten stehen schon in Form von Marmelade im Keller. Man kann Himbeeren bis tief in den November hinein ernten. Aufgrund ihrer vielen Vitamine sind sie hervorragend für die Vorbeugung von Erkältungen geeignet.

Die Beeren werden allerdings nacheinander reif, so dass ich alle paar Tage etwa ein halbes Pfund nach hause bringe. Dieses könnte ich einfrieren, bis ich eine ausreichende Menge für Marmelade zusammenhabe. Aber dazu ist es noch nie gekommen. Wir streuen die Beeren entweder in den Salat, füllen damit Bratäpfel oder – und das ist unsere liebste Verwertung – essen sie mit Quark zum Nachtisch (Grundlage dazu bildet die gleiche Creme wie für die Pflaumencreme, nur ohne Pflaumen).

Nach der Ernte schneide ich die Ruten bis zum Boden zurück. Die Abschnitte werde ich in diesem Jahr statt Rindenmulch auf meinen Weg streuen.

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