Äpfel oder Birnen - beides passt auf diesen Kuchen.

Ein veganer Beitrag für den vorweihnachtlichen Kaffeeklatsch: Birnenkuchen

Es ist inzwischen so grau und neblig draußen, dass ich kaum in den Garten gehen mag. Außerdem hat mich meine Bronchitis immer noch fest im Griff. Deshalb habe ich an dieser Stelle keine Neuigkeiten aus dem Garten zu berichten. Lieber lade ich mir Gäste für einen vorweihnachtlichen Kaffeeklatsch ein. Hier ein veganer Beitrag für die Kaffeetafel: Birnenkuchen.

Dazu verknetet man 200 g Dinkelmehl mit 60 g Rohrohrzucker und 100 g Margarine sowie der obligatorischen Prise Salz. Den Teig stellt man für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Leider gibt es für Veganer keine bessere Alternative zur Butter als Margarine, jedenfalls bei diesem Kuchenteig. Dass Margarine nicht ganz unumstritten ist, wird sehr gut in diesem Blog dargestellt.

In der Zwischenzeit schält man vier Birnen und schneidet sie jeweils in 12 Spalten. Außerdem kann man schon zwei große Esslöffel voll Aprikosenmarmelade erwärmen, so dass die Marmelade flüssig wird. Dann wird der Teig ausgerollt und damit eine Kuchen- oder Tarteform ausgekleidet. Den Boden mit einer Gabel einstechen und mit dem Obst belegen. Auf den Birnen zunächst etwas Vanillezucker verteilen, dann die erwärmte Marmelade. Den Kuchen bei 160° C etwa 30 Minuten im Ofen backen. Das Bild oben zeigt übrigens eine Variante mit Boskop-Äpfeln statt Birnen. Dadurch wird der Kuchen etwas würziger.

Den Vanillezucker stelle ich selbst her, indem ich ein ausrangiertes Marmeladenglas mit Rohrohrzucker fülle. Immer wenn ich eine Speise herstelle, bei der Vanillestangen zum Einsatz kommen, gebe ich die ausgekratzten oder ausgekochten (danach besser einmal abwaschen) Reste in das Glas und verschließe es fest. Nach einigen Wochen hat der Zucker das Vanillearoma angenommen. Achtung: Dabei sollte man immer mal den Marmeladenglasdeckel kontrollieren. Die Vanilleausdünstungen haben nämlich durchaus die Kraft, die innere Deckelschicht aufzulösen, die dann in Stücken in den Zucker fällt.

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