Durch die vielen Mandeln ist dieser Apfelkuchen besonders fein.

Reminiszenz an den Herbst mit Asternpflanzen und Apfelkuchenbacken

Kann man bei diesem schönen Frühlingswetter wirklich an den Herbst denken? Die Vögel zwitschern in den Bäumen, bunte Schmetterlinge flattern durch den Garten, die ersten Zillas strecken ihre blauen Sternchenblüten richtung Sonne und ich soll mich milchiger Feuchtkälte erinnern? Tja, wenn ich im November auch noch Blüten sehen will, dann muss ich da jetzt wohl ran. Als Gärtner lebt man immer auch ein bißchen in der Zukunft. Astern, Chrysanthemen und Fackellilien pflanzt man am besten jetzt, im März und April, auch wenn die kleinen Töpfe in den Gärtnereien noch fast leer sind und sich darin höchstens erste Triebe zeigen. Mit den bunten Bildern auf der Packung und einem gepflegten Apfelkuchen kann man dann doch ins Schwärmen geraten.

Pastellene Sterne: Astern

Was ist der Unterschied zwischen Astern und Chrysanthemen? Sie sind insofern verwandt, als beide Pflanzengattungen zur Familie der Asteraceae gehören. Soweit zum Clan, wobei Chrysanthemen aus Fernost stammen, während Astern in Eurasien und Afrika zuhause sind. Es gibt auch amerikanische Blumen, die aussehen wie Astern, aber eine andere DNS haben. Deswegen sollen sie eigentlich nicht Astern heißen, sind aber beispielsweise unter dem Namen „Raublatt-Aster“ oder „Glattblatt-Aster“ im Handel. Mir ist das egal, mir gefallen die Farben der kleinen Sterne sehr, wie Aster auf Latein heißt.

Sie müssen alle unbedingt in der Sonne stehen, deswegen macht das Pflanzen im Frühling schon wieder Spaß. Auch den ersten Bienen, die über die Wiese sausen, denn die Herbststauden werden ihre letzte Nahrung im Jahr sein. Mit einem Stück meines leckeren Apfelkuchens genieße ich die Vorfreude – ja tatsächlich, auf den Herbst.

Feiner Apfelkuchen

Für den Mürbeteigboden verknetet man 125 g mit der Schale gemahlene Mandeln mit der gleichen Menge Mehl, 100 g Butter, 50 g Zucker, einem Ei und einem Teelöffel Zimt sowie der obligatorischen Prise Salz. Dazu kann man nach Geschmack auch noch geriebene Zitronenschale und Vanillezucker geben. Den Teig mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.

In der Zwischenzeit ein Kilo säuerliche Äpfel schälen, halbieren, entkernen und lamellenartig längs enschneiden. Sofort die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. In einer anderen Schüssel 100 g Butter mit vier Eigelb, auch einer Prise Salz sowie 25 g Zucker und 20 ml Rum oder Apfelschnaps verschlagen. Wer keinen Alkohol mag, nimmt Rumaroma oder etwas Vanillezucker. Dann die vier übriggebliebenen Eiweiß mit 50 g Eiweiß steifschlagen und unter die Eigelbmasse heben. Zum Schluss nochmals 125 g mit der Schale gemahlene Mandeln unterziehen.

Eine Kuchenform mit dem Mürbeteig auskleiden, die Eiermasse einfüllen und zum Schluss die Äpfelhälften drauf verteilen. Bei 190° C etwa eine Stunde lang backen.

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