Gelungene Integration eines Fremden: Luckenwalder Rhabarberkuchen

So ganz langsam nähert sich die Rhabarbersaison ihrem Ende. Meiner macht jetzt schon schlapp, was daran liegen könnte, dass ich ihn vor einer Woche verpflanzt habe. Das fand er wohl nicht so toll, aber der alte Standort war auch nichts für ihn. Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Rhabarber um einen Fremden, der „erst“ seit etwa 250 Jahren in Westeuropa wächst. Ursprünglich kommt er aus dem Himalaja-Gebirge. Der Barbar in seinem Namen weißt darauf hin, dass er als „fremd“ und „ausländisch“ empfunden wird. Dieser Umstand hat die Menschen im brandenburgischen Luckenwalde nicht davon abgehalten, ein Tradidionsgebäck daraus herzustellen: Den Luckenwalder Rhabarberkuchen. Gelungene Integration eines Fremden: Luckenwalder Rhabarberkuchen weiterlesen

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Steinzeit-Diät: Ach du Guter Heinrich – oder doch lieber Tabbouleh?

Familienbedingt musste mein Blog eine Weile ruhen, so dass ich erst jetzt dazu komme, die folgende Geschichte zu erzählen: Als wir Ende März in fröhlicher Runde zusammen saßen, kam die Sprache auf einen der neusten Modetrends in der Ernährung: Die Steinzeit-Diät. Während eine Freundin den Standpunkt vertrat, dass es in der Steinzeit wohl eher selten Fleisch gab, gingen wir anderen von einem Übermaß an tierischen Proteinen aus. Wobei diese nicht unbedingt vom Großwild, eher von Maden, Insekten und ähnlichem Getier gestammt haben. Das meiste uns heutzutage geläufige Gemüse wird es in Mitteleuropa noch nicht gegeben haben. Vielleicht griffen unsere frühen Vorfahren auf den Guten Heinrich zurück? Zum sommerlichen Wetter passt auch die Tabbouleh sehr gut, deren Weizenanteil eher nicht aus der Steinzeit stammt. Steinzeit-Diät: Ach du Guter Heinrich – oder doch lieber Tabbouleh? weiterlesen